Das Problem ist nicht, dass Sie zu wenig probiert hätten.
Das Problem ist, dass die meisten Kissen, die in Apotheken, Sanitätshäusern und auf Amazon verkauft werden, mechanisch nicht das tun, was Ihr Körper braucht.
Sie polstern, aber sie verteilen den Druck nicht um.
Memory-Foam ist der häufigste Fall: Er fühlt sich in der ersten Woche angenehm weich an, aber unter Ihrem konstanten Körpergewicht kollabieren die kleinen Luftbläschen im Schaum nach und nach.
Nach sechs bis acht Wochen sitzen Sie auf einem harten, dichten Klumpen - und obendrein staut sich darin Ihre Körperwärme wie in einer Dämmung.
Donut-Kissen verlagern den Druck nur an eine andere Stelle.
Sie heben das Steißbein zwar an, drücken aber gleichzeitig das Becken in eine unnatürliche Kippung. Nach einer Stunde tut dann etwas anderes weh.
Klassische Schaumstoffkissen verlieren ihre Form, rutschen auf dem Stuhl, und der Bezug fängt an, an warmen Tagen auf der Haut zu kleben.
Das ist kein Zufall. Das ist die Materialphysik dahinter.
Eine Patientin von mir, eine 68-jährige Hausärztin im Ruhestand, brachte es einmal auf den Punkt: